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2. Lauf fand am Wochenende in Bramsche statt

Am ersten Juniwochenende fand das zweite Saisonrennen der Stockcarsaison beim besten Wetter in Bramsche statt. Der MSC Linsburg wurde dort von Tim Geisler, Denise Kernein und Hauke Plumhoff in der Klasse 4 vertreten. Diese fuhren alle einen Opel Astra F. Das Wochenende begann traditionell beim Vereinstankwart, bevor zu der zweistündigen Autofahrt aufgebrochen. Nachdem der Campingbereich auf dem Rennplatz eingerichtet wurde, konnte man den restlichen Abend gemütlich ausklingen lassen. Am nächsten morgen wurden alle Autos für das Rennen startklar gemacht und und von der Rennleitung abgenommen.

Nach der Fahrerbesprechung konnten die Läufe nun beginnen. Schon bei den ersten Läufen der anderen Klassen war zu sehen das die Bahn in keiner guten Verfassung war und es zur einer Materialschlacht werden würde. Als nun die Klasse 4 am Start war,  erwischten die drei Linsburger einen super Beginn, bis Denise Kernein nach wenigen Runden schon in den Innenkreis musste um ihr Auto zu reparieren. Leider fiel sie dann für den Rest des ersten Laufes aus. Hauke Plumhoff wurde von Runde zu Runde besser und konnte einige Punkte sammeln.

Tim Geisler hatte wie alle anderen auch mit der Bahn zu kämpfen,kam aber mit am besten damit klar, hatte aber das Problem, dass keine Gegner vor ihm waren, damit er weitere Punkte sammeln konnte. Am Ende des Tages war Hauke auf Platz eins, Tim war zweiter und Denise leider nur achte und damit letzte. Nach dem Lauf mussten nur kleine Reperaturen an allen Autos gemacht werden. Danach konnte man den Grill anmachen und den angebrochenen Abend auf der Party ausklingen lassen.

Bereits am nächsten Morgen ging es schon früh los und die Junioren starten als erstes bei erdrückender Hitze in den Tag. Hauke startete gut in Lauf und hatte auch keine Probleme, so das er viele Punkte sammeln konnte. Bei Denise lief es besser als am Vortag. Sie hatte nur einen platten Reifen, sonst aber keine Probleme. Bei Tim dagegen lief es gar nicht, da seine Vorderachse die Belastung nicht aushielt und so war der Lauf auch für ihn gelaufen. Hauke konnte seinen Vorsprung ausbauen, Denise fuhr auf Platz 4 vor und Tim fiel auf den dritten Platz zurück. In der Mittagspause wurde bei Tim die Vorderachse mit einer Flex, einem großen Hammer, einer Brechstangen und einigen Schraubenschlüssel  wieder Repariert und so konnten alle wieder im letzten Lauf antreten.

Dieser war wieder nicht für alle erfolgreich. Die Vorderachse von Geisler hielte die Belastung der immer schlechter gewordenen Bahn nur wenige runden aus. Leider war es auch nicht mehr in der Zeit zu reparieren. Bei Denise lief es besser, sie konnte einige Dreher noch fahren und konnte sogar noch Hauke Überschlagen. Bei Plumhoff gab es keine Probleme am Auto und er hatte auch viele Gegner vor sich, sodass er viele Punkte einfahren konnte. Am Ende Gewann Hauke Plumhoff mit 210 Punkten Vorsprung auf Platz 2, Denise fuhr auf Platz drei und verdrängte somit auf Platz 4. In der Meisterschaftswertung konnte Hauke nach seinen zweiten Saisonsieg den Vorsprung auf die zweitplatzierte Denise Kernein und drittplatzierten Tim ausbauen. Es war ein durchwachsenes Wochenende aber am Ende doch sehr erfolgreich für den Msc Linsburg. Das nächste Rennen ist unser Heimrennen am 3-4.8 in Linsburg.

Geschrieben: Hauke Plumhoff , MSC Linsburg

Saisonauftakt 2019 in Martfeld

Am 13-14.4 begann bei eisiger Kälte die Stock Car Saison 2019 in Martfeld. Der MSC Linsburg war beim Saisonstart dieses Jahr mit 5 Autos vertreten. Es starteten für den MSC in der Juniorenklasse 4: Denise Kernein,Tim Geisler und Hauke Plumhoff. Alle drei vertrauten zum Saisonauftakt auf Opel Astra. In Klasse 3 ist Patrick Dey mit einem neu aufgebautem Ford Granada an den Start gegangen und in Klasse 5, eine extra Klasse in Martfeld, ist Altmeister Dietrich Kernein mit einem Opel Astra gestartet. 

Die Anreise war bereits am Freitag. Es wurde der Campingbereich aufgebaut und die Autos aufs Rennen vorbereitet bevor der Abend gemütlich an der Feuertonne seinen Ausklang gefunden hat. Am Samstag  morgen wurden alle fünf Autos ohne Mängel durch die technische Abnahme gebracht, bevor um 15 Uhr die Rennen starteten. 

In der Klasse 4 hatte nicht jeder Fahrer ein guten Tag erwischt. Tim Geisler, Meisterschaftsdritter des Vorjahres konnte einem Frontalcrash nicht ausweichen und erreichte nur wenige Punkte. Bei dem Aufprall hat es mehrere Motorhalter zerstört. Eine Reparatur vor Ort war nicht machbar, daher entschloss man sich nach Rennende dazu, das Auto in die heimische Werkstatt zu bringen um es dort für Sonntag wieder herzurichten. Hauke Plumhoff und Denise Kernein haben einen besseren Lauf erwischt und konnten sich am Samstag Abend über die Zwischenplatzierungen 1 und 2 freuen. Patrick Dey erwischte mit seinem Hubraumstarken Boliden keinen guten ersten Wertungslauf und hat sich sogar überschlagen. In der Klasse 5 zeigte Dietrich Kernein nach jahrelanger Stock Car Abstinenz, dass er ein Fahrzeug noch immer artgerecht bewegen kann und fuhr auf Platz 2. 

Bis auf die Schäden an dem Auto von Tim waren keine Reparaturen notwendig und die Fahrer und Helfer konnten sich Samstag Abend voll und ganz auf die Zeltfete konzentrieren. Am Sonntag Morgen machten die Junioren wieder den Anfang. 

Alle drei hatten mit einer schlechter werdenden Bahn zu kämpfen. Dennoch konnte Hauke seinen ersten Platz und Denise ihren zweiten Platz verteidigen. Tim ist auf den dritten Platz vorgefahren. Für Patrick lief es in Klasse 3 noch schlechter als am Vortag. Er konnte gar keine Punkte sammeln, da ihm direkt beim Start das Getriebe auseinandergeflogen ist. Dietrich hingegen hatte keine Probleme und konnte so viele Punkte sammeln, dass er bis auf Platz 1 vorgefahren ist. 

In der folgenden Mittagspause wurde dann das Getriebe des Granadas gewechselt. Hierfür wurde das Auto auf die Seite geschmissen, damit die Helfer an die Unterseite des Fahrzeugs herankamen. Dieser Reparaturvorgang, der in Werkstätten heutzutage nur noch mit Hebebühne und Getriebeheber möglich ist, wurde beim Stock Car Rennen durch Fleiß und Ehrgeiz innerhalb von wenigen Minuten durch die Helfer von Patrick erledigt. Die Arbeit sollte sich auszahlen. Patrick konnte den finalen Lauf mit seinem Auto durchfahren und so viele Punkte sammeln, dass er am Ende des Wochenendes noch Platz 4 in seiner Klasse erreicht hat. In der Klasse 4 konnten Tim und Hauke im Finallauf noch jeweils einen Kontrahenten überschlagen. Denise hat im finalen Lauf für eine Schrecksekunde gesorgt. Auf der Jagd nach Ihrem Vordermann ging sie in einer Kurve volles Risiko auf der Innenspur und blieb an einem Strohballen hängen. Verletzt wurde niemand und nach kurzer Rennunterbrechung konnte Denise ihr Rennen fortsetzen. Am Ende des Tages erreichte Vorjahresmeister Hauke den ersten Platz in der Klasse 4, Denise fuhr auf den zweiten Platz und Tim wurde Dritter. Das Treppchen war also vollständig in Linsburger Hand. Dietrich gewann in der Klasse 5 ebenfalls das Rennen. Es bleibt abzuwarten ob er sich zukünftig wieder öfters hinter das Lenkrad eines Stock Cars setzt oder sich wieder einige Jahre zurückzieht um dann bei einem späteren Comeback den anderen Fahrern wieder Ihre Grenzen aufzuzeigen. Beim tagesabschließenden Rodeo ist Dietrich ebenfalls gestartet. Hier erreichte er den dritten Platz. 

Der MSC Linsburg blickt auf ein erfolgreiches Wochenende in Martfeld zurück. Alle Fahrer holten Pokale, zwei fuhren sogar als Rennsieger vom Platz. Mit diesem Rückenwind werden nun die Autos wieder startklar gemacht, bevor am 01.+02.06. das zweite Saisonrennen in Bramsche stattfindet. Abschließend bleibt zu sagen, dass das Stock Car Team Outsiders eine gelungene Veranstaltung organisiert hat. Der MSC Linsburg freut sich auf ein wiedersehen in 2020 in Martfeld.

 Geschrieben: Hauke Plumhoff , MSC Linsburg

Winterrennen in Linsburg am 01.12.2018

Hallo Motorsportfreunde,

der MSC Linsburg bedankt sich bei euch allen für ein tolles 5. Winterrennen.

Es gab spannende Zweikämpfe zu sehen, reichlich Action auf der Bahn und viele zufriedene Gesichter neben der Strecke.

Wir werden auch 2019 wieder ein Langstreckenrennen im Winter organisieren und hoffen auf reichlich Anmeldungen um wieder so ein tolles Rennevent mit euch verbringen zu können. Alle weiteren Infos und die Nennungen werdet ihr wie gewohnt ab dem 01.10.19 auf unser Homepage finden.

Linsburger Nachwuchs nicht aufzuhalten

Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Meisterschaftsfeier der Nord-West Deutschen Stock Car Meisterschaft statt.

Bei der vom Kleeblatt Team Preußisch Oldendorf ausgerichteten Feier konnten die Fahrer des MSC Linsburg ihre Trophäen für die Leistungen der Saison 2018 in Empfang nehmen.

Den größten Erfolg des Jahres konnte Hauke Plumhoff für sich verbuchen. Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr holte Plumhoff dieses Jahr den Meisterschaftstitel in der Juniorenklasse 4 für Fahrer zwischen 15 und 17 Jahren. Er gewann mit seinem Opel Astra drei von vier Meisterschaftsläufen und durfte sich beim Saisonausklang gebührend feiern lassen. Den zweiten Platz der Klasse 4 erreichte die Juniorenfahrerin Denise Kernein. Sie holte sich damit nicht nur den Vizemeistertitel, sondern war zugleich auch die erfolgreichste Fahrerin aller Klassen. Dem MSC Linsburg steht mit den beiden Talenten eine erfolgreiche Zukunft bevor.

In der Klasse 1 für Fahrzeuge bis 1500ccm war Marius Friemelt der erfolgreichste Fahrer des MSC Linsburg. Er erreichte den fünften Platz in der Saison 2018. Ein weiterer Lokalmatador in der Klasse 1 war Patrick Dey. Er erreichte den dreizehnten Platz in der Meisterschaft. Malte Plumhoff fuhr auf Platz 16.

In der Klasse 2 für Fahrzeuge bis 2000ccm ging Till Engelbart in der Saison 2018 für den MSC Linsburg an den Start. Er erreichte in der Meisterschaft den neunten Platz mit seinem Fahrzeug. Es folgten noch Phillip Brinkmann auf Platz 14 und Jan Schliestedt auf Platz 16.

In der Klasse 3 für Fahrzeuge über 2000ccm startete für den MSC Linsburg ebenfalls Patrick Dey. In dieser Klasse pilotierte Dey seinen Ford Granada auf Platz 12.

Die Meisterschaftsfeier in Preußisch Oldendorf ging bis in die frühen Morgenstunden. Neben guter Musik haben sich die Fahrer und Helfer bei Benzingesprächen über die abgelaufene Saison ausgetauscht und schon wieder Pläne für die bevorstehende Meisterschaft 2019 geschmiedet.

Die linsburger Denise und Hauke fast nicht zu schlagen

Vom 01.09 – 02.09.2018 fand das dritte Meisterschaftsrennen der IGNW in Destel, ausgerichtet vom Kleeblatt Team statt. Der MSC Linsburg fuhr zusammen  mit dem Racing Team Glissen. Los ging’s am Freitag mit dem traditionellen Treffen beim Vereinstankwart Micha.

Nach der Ankunft wurde das Lager aufgeschlagen und die 4 Fahrzeuge des MSC, sowie die 3 Fahrzeuge der Glissener Rennfertig gemacht.

Nach der Abnahme Samstag früh eröffneten die Junioren in Klasse 4 das Rennwochende. Die Fahrer des MSC Denise Kernein, Hauke Plumhoff und Tim Geisler vom Racing Team Glissen hatten keine großen technischen Probleme, sie hatten allerdings mit schwerem Boden zu kämpfen, was die Bahn langsam machte.

In der Klasse 1 starteten Sebastian Seitz und Pascal Lühring für die glissener Motorsportler, sowie Patrick Dey für den MSC. Für alle drei war das ein schwieriges Rennen, sie hatten mit technischen Problemen zu kämpfen. Basti schied wegen eines Motorschadens sogar ganz aus. In der dritten Klasse hatte Patti ebenfalls Probleme mit dem Motor. Die vielen Helfer hatten nach den ersten Läufen also alle Hände voll mit Reparaturen zu tun. Auf der Zeltparty konnten sich aber alle entspannen und den Abend genießen.

Sonntag waren leider nur noch 5 Autos fahrtüchtig. Patti bekam in Klasse 1 einen Getriebeschaden und auch in Klasse 3 machte das Auto Probleme.

Die beiden Läufe der Juniorklasse waren sehr spannend. Alle drei zeigten ihr fahrerisches können und holten alles aus den Autos raus. Die Meisterschaftsführenden Hauke und Denise schenkten sich nichts und Tim brachte es zu einem Selbstüberschlag, zum Glück ohne weitere Folgen.

Als es in den letzten Lauf ging, belegten Hauke, Denise und Tim die Plätze eins bis drei des Wochenendes. Dann ging es hoch her. Haukes Auto mit der Nummer 402 ging auf der Strecke einfach aus und während im Innenkreis vergeblich nach dem Fehler gesucht wurde, drehten Tim und Denise munter ihre Runden. Die Beiden erzielten durch zahllose Dreher und Überschläge viele Punkte. Erst bei der Siegerehrung war die Platzierung klar: Tim fuhr auf Platz eins, Hauke erreichte trotz des Ausfalls noch den 2. Platz und Denise brachte es auf den 3. Platz. Für die Meisterschaft bedeutet dies Hauke konnte seine Führung ausbauen, Denise hält ihren 2. Platz und Tim kämpfte sich auf den 3. Platz vor.

Nun schauen alle gespannt auf das Meisterschaftsfinale vom 15.09-16.09 in Martfeld.   

geschrieben: Hauke Plumhoff , MSC LInsburg

Danke an euch

Hallo Motorsportfreunde!

Wir vom MSC Linsburg möchten die Möglichkeit nutzen wieder einmal DANKE zu sagen!

DANKE für dieses tolle Stock Car und Autocross Wochenende voller Action, spannender Rennen, starker Zeltfete und vor allem DANKE an diese klasse Stimmung im Fahrerlager und auf den Zuschauerrängen!

Ob aus dem Auto heraus, vom Sprecherturm, aus den Verköstigungswagen, vom Schlepper aus oder zu Fuß beim Gang durchs Fahrerlager – es hat absolut Spaß gemacht die tolle Stimmung zu beobachten.

Wir möchten allen Danken, die diese Rennen zu dem machen was sie sind und weswegen wir jedes Jahr dieses Event auf die Beine stellen.

Unser Dank gilt besonders den Vereinsmitgliedern, den Sponsoren, den Teams aus Bier- und Bratwurstbude, den Maschinenführern und diejenigen, die ihre Maschinen zur Verfügung stellen, den Schlepperfahrern, dem Licht- und Audioteam, dem Zeltteam, den Wertungsrichtern, den Streckenposten, den Sportwarten, dem ASB, den Feuerwehrleuten, den Fahrern mit ihren Teams, den Zuschauern, dem Ort Linsburg mit seinen Anwohnern, den Landwirten, der Presse, den Fotografen und allen anderen, die uns in irgendeiner Art und Weise bei unser Vereinsarbeit unterstützen! DANKE

Mit herzlichen Dank und motorsportlichen Grüßen, euer MSC Linsburg e.V.

geschrieben von: Marius Friemelt , MSC Linsburg

Hitziges Motorsportwochenende in Linsburg

Linsburg ## Die sommerliche Hitze stellte den Motorsportclub Linsburg, der zum 32. Mal das Stockcar-Rennen in der Linsburger Feldmark durchführte, vor große Probleme.

Denn der Rundkurs, auf dem die Rennen ausgetragen wurden, musste ständig bewässert werden. Dennoch hatten die rund 70 Teilnehmer viel Spaß bei der zweitägigen Veranstaltung – sie haben das Beste aus den Temperaturen gemacht.

Im Fahrerlager etwa war etwa Jürgen „Fietze“ Engelbarth mit seinem Wassertank ein gerne gesehener Gast. Wenn er um die Ecke fuhr, standen die Camper schon Schlange, um zur Abkühlung unter den Wasserstrahl zu hüpfen.

Die Zuschauer hatten sich zum Teil mit Sonnenschirmen ausgestattet und mussten auch etwas Staub schlucken. Dafür bekamen sie viel kaputtes Blech und zerbeulte Autos zu sehen. An den Start gingen auch mehrere Teilnehmer des gastgebenden Vereins MSC Linsburg.

Die meisten Punkte vergab die Jury, wenn ein gegnerisches Fahrzeug um mindestens 90 Grad gedreht oder zum Überschlag gebracht wurde. Minuspunkte wurden dagegen bei Angriffen auf die Fahrertür vergeben. Da die Sicherheit bei den Stock Car-Fahrzeugen im Vordergrund stand, wurden bei den Autos sämtliche Scheiben entfernt und die Türen mussten verschlossen sein. Stockcar-Rennen seien jedoch nicht so gefährlich, wie es für die Zuschauer aussieht, erklärte MSC-Pressesprecher Till Engelbarth.

Ein Beulendoktor ist beim Stockcar-Rennen nicht erforderlich – die Dellen gehören dazu. Wenn aber ein Fahrzeug nach einem Crash oder Überschlag nicht mehr fahrbereit war, standen im Fahrerlager beziehungsweise im Innenkreis der Rennstrecke einige Helfer bereit, die sofort mit den Reparaturen oder Reifenwechsel begannen. Während die meisten Fahrer und Helfer den ersten Renntag bei der Riesenzeltfete mit dem Wölper-DJ-Team ausklingen ließen, schraubten anderen die halbe Nacht hindurch um am zweiten Renntag wieder fahren zu können. Die Teilnehmer des Stockcar-Rennens gingen in drei verschiedenen Wertungsklassen an den Start und lieferten sich spannende Rennen. 

Auf dem zweitägigen Programm standen auch Autocross- und Cross-Kart-Rennen, bei denen es für die Teilnehmer auf Schnelligkeit ankam. Anders ist es beim sogenannten Rodeo: Hier gewinnt, wer als letztes noch mit seinem Stockcar fahrbereit ist. Den Pokal von Carla’s Pizza Stube hat Lokalmatador Marius Friemelt vom MSC Linsburg geholt.

Dank und Anerkennung zollten die Organisatoren gegenüber den zahlreichen Helfern, den Landwirten und Lohnunternehmen, die ihre Flächen und Traktoren zur Verfügung gestellt hatten, und gegenüber den Sponsoren. Unterstützt haben das Event unter anderem das Autohaus Nobbe, Hartwich Heizung, Sanitär, Solar und Lüftung aus Nienburg, die Lohnunternehmen Hoffmeyer, Busche und Dannenberg, Decibel Licht&Tontechnik, Landschlachterei Twachtmann, die Firma Schlamann, die Classic Tankstelle in Meikingsburg, Carla’s Pizza, die Firma Brandfeuer aus Linsburg sowie die Ehrenamtliche der Feuerwehr, des THW und des ASB. 

Fahrt mit „Mad Max“

Ralf Behme vom MSC Linsburg hat echten Hingucker gebaut: Sein „Mad Max“-Corsa ist an die bekannte Filmreihe angelehnt. Immer wieder fügt er neue Details hinzu. So gehört etwa ein Schädel zur Innenausstattung, genauso wie der Puppenkopf, der einen von der Fahrertür anlächelt. 

An der Beifahrerseite hängt eine abgerissene Hand und selbstverständlich rostet der Opel, der übrigens nur auf Privatgelände gefahren wird. Um das Aussehen noch zu verbessern, stellt Behme den Wagen nach draußen, der Regen tut dann den Rest. Auf die Idee zu dem Themen-Auto kam er eines Winters. Die Saison war vorbei und in der Werkstatt wenig zu tun – also fing er an zu basteln. 

„Ich bin mit den Filmen aufgewachsen und finde die toll“, erklärt der Linsburger, der früher selbst aktiv Stockcar gefahren ist. Heute unterstützt er seine Vereinsfreunde, die beim Motorsportwochenede auch gerne mit dem „Mad Max“ unterwegs sind.

Bild und Text : Kreiszeitung @Johanna Müller

Nachruf Lars K.

Lars Kasten (geb. Drews)
18.05.1972 – 26.01.2018

Der Motorsport Club Linsburg von 1985 e.V. trauert um sein langjähriges Mitglied Lars Kasten.

Nach einer schweren Krankheit ist letzten Freitag unser Freund und Vereinsmitglied Lars verstorben.

Der MSC trauert und wünscht seiner ganzen Familie viel Kraft in dieser dunklen Zeit und möchte sein tiefes Mitgefühl und Beileid aussprechen. Seine Familie und Freunde verlieren einen unersetzlichen Menschen aus ihrer Mitte, der MSC Linsburg einen treuen und hilfsbereiten Kameraden und der Auto und Motorsport einen absoluten Fachmann.

Lars wir haben dich alle als gut gelaunten, hemdsärmeligen Mann kennengelernt, der sich durch Witz und Intellekt ausgezeichnet hat und sich nie zu schade war mit anzufassen. So müssen wir mit einem weinenden Auge Abschied nehmen und erinnern uns mit einem lachenden Auge an die tolle gemeinsame Zeit.

Unvergessen deine Aktion 2005 ein komplettes Stock-Car, von null auf, an einem Wochenende zu bauen und damit am nächsten Wochenende beim Rennen in Linsburg zu starten.

Auch wenn wir viel zu wenig Zeit gemeinsam hatten, so wissen wir doch von heute an alle beim Blick nach oben, dass der kleine und große Wagen keinen Wartungsstau mehr haben werden und auch neu TÜV kriegen.

Mach es gut deine Freunde vom MSC Linsburg.

(Till Engelbart)