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Jahreshauptversammlung 2022 – große Ehre für Friedrich Schlemermeyer

Am 20. März 2022 konnte der MSC Linsburg nach zweijähriger Corona Pause erstmals wieder zur Jahreshauptversammlung einladen. Dieses Jahr hat man sich vorstandsseitig dazu entschlossen, die Versammlung Sonntag vormittags durchzuführen, statt wie in der Vergangenheit Samstag abends.  Das neue Format wurde von den Mitgliedern sehr gut angenommen. Insgesamt fanden sich 38 Mitglieder zur Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Linsburg ein, um Neuigkeiten Ihres Vereins zu erfahren und die neu zu wählenden Vorstandsposten zu bestimmen. Neben den zahlreichen Mitgliedern nahm auch die in 2021 neu gewählte Bürgermeisterin Linsburgs, Tina Dettmer, an der Versammlung teil.

Vor dem offiziellen Beginn wurde der Sonntag mit einem gemeinsamen Frühstück eröffnet. Das Team um die Landfleischerei Rode hat den Verein mit belegten Brötchen versorgt und die Mitglieder Ingo Freitag und Wolfgang Buckwitz übernahmen die Getränkebewirtung.  

Nach der Stärkung hat der 1. Vorsitzende Heiko Plumhoff die Versammlung eröffnet und die Mitglieder begrüßt. Hierbei erwähnte er lobend, dass die Corona Pandemie das Interesse der Mitglieder am Verein, aufgrund der starken Beteiligung anscheinend nicht beeinträchtigt hat. Im Anschluss verlas Schriftwart Dominik Steinmeyer das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung, bevor Heiko wieder übernommen hat mit dem Jahresbericht des Vorstands. Hierbei ging er auf die Aktivitäten ein, an denen der MSC Linsburg seit der letzten Versammlung teilgenommen hat.

Darauf folgte der Finanz- und Kassenbericht der Jahre 2019, 2020 und 2021 durch den Kassenwart Marius Friemelt. Trotz der fehlenden Veranstaltungen 2020 und 2021 gab Marius an, dass der MSC Linsburg ein finanziell gesunder Verein ist, der auch für die Zukunft gut aufgestellt ist. Detailangaben während der Versammlung zu den größten Einnahmequellen, Ausgaben und Kontoständen haben diese Aussage unterstrichen. Die Kassenprüfer Daniel Lange und Andreas Jochim bestätigten die ordentlich geführte Kasse und beantragten die Entlastung des Kassenwarts und des gesamten Vorstands, welche einstimmig erfolgte.

Nach der Wahl eines neuen Kassenprüfers standen die Wahlen des 1. Vorsitzenden, des Kassenwarts und des Pressewarts auf der Tagesordnung. Heiko Plumhoff als Vereinsvorsitzender und Marius Friemelt als Kassenwart wurden mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt. Der derzeitige Pressewart, Jürgen „Fietze“ Engelbart, stellte sich nach vielen Jahren in verschiedenen Positionen im Vorstand, unter anderem als Vereinsvorsitzender, nicht mehr zur Wahl. Aufgrund des kürzlichen Renteneintritts, fehlt ihm schlichtweg die Zeit für die Vorstandsarbeit. Dennoch wird er sich auch zukünftig als aktives Mitglied in den Dienst des Vereins stellen. Die Versammlung wählte als neuen Pressewart Hauke Plumhoff in den Vorstand. Der Verein wünscht Hauke bei Ausübung seiner zukünftigen Tätigkeit viel Erfolg. Der neue Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen: Heiko Plumhoff (1. Vorsitzender), Carsten Weiß (2. Vorsitzender), Dominik Wegener (Sportwart), Hauke Plumhoff (Pressewart), Dominik Steinmeyer (Schriftwart) und Marius Friemelt (Kassenwart)

Nach Abschluss der Wahlen kam es zum letzten Tagesordnungspunkt: Verschiedenes. Hier übernahm der langjährige Hauptsponsor Friedrich „Fiddi“ Schlemermeyer von Karla’s Pizzastube das Wort und hat dem Verein mitgeteilt, dass er zukünftig nicht mehr als Sponsor des Vereins auftritt und Karla’s Pizzastude unsere Veranstaltungen auch nicht mehr mit ihrer leckeren Blechpizza versorgen wird. Aus Altersgründen wurde der mobile Pizzawagen abgegeben. Den Vorstand hatte Fiddi bereits im Vorfeld informiert. Karla’s Pizzastube war seit 2004 Hauptsponsor des MSC Linsburg und ist auf den Rennen des MSC nur schwer wegzudenken. Vermutlich jeder, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein Sommerrennen in Linsburg besucht hat, wird schonmal bei Karla’s Pizzastube zugegriffen haben. Neben der Unterstützung des Vereins und der kulinarischen Versorgung der Zuschauer hat Fiddi in der Vergangenheit auch das Preisgeld des Rodeos gestiftet, über das sich in den vergangenen Jahren die Rodeosieger freuen konnten. Zum Dank für die langjährige Treue wurde Friedrich seitens des Vorstands zum Ehrenmitglied des MSC Linsburg ernannt und erhielt einen Präsentkorb aus dem Linsburger Dorfladen überreicht. Er bedankte sich herzlich für diese Ehre und versprach dem Verein, auch weiterhin als zahlender Gast die Rennen in Linsburg zu besuchen und die Fahrer anzufeuern.

Ein weiterer Punkt unter Verschiedenes war die zukünftige Aufstellung des Vereinsvorstands. Um interessierten Mitgliedern einen Einblick in die Vorstandsarbeit zu ermöglichen, ohne sich direkt für zwei Jahre an ein Amt zu verpflichten, wird es künftig möglich sein, einzelne Vorstandsmitglieder bei ihrer Vereinsarbeit zu begleiten und zu unterstützen. Durch diese Option erhofft sich der Verein, dass sich auch in Zukunft engagierte Mitglieder ohne Bedenken für die Vorstandswahlen aufstellen lassen und die damit verbundenen Aufgaben mit Freude ausüben. Während der Versammlung haben sich dafür schon Christian Giertz, Christoph Klose, Steffen Rust und Philipp Weilepp freiwillig gemeldet.


Nach einigen weiteren kleineren Themen beendete der alte und neue Vereinsvorsitzende Heiko Plumhoff die Versammlung nach ca. 2 Stunden. Im Anschluss wurden in kleineren Runden noch diverse Themen unter den Mitgliedern besprochen und diskutiert. Der Sonntag fand in gemütlichem Beisammensein erst in den frühen Abendstunden sein Ende.

1. Rennen 2022 in Martfeld wird abgesagt….

Hallo Freunde des Stock-Car Sports!

Die Corona Pandemie hält uns immer noch im Griff. Größere Veranstaltungen sind nach wie vor nur begrenzt und unter erheblichen Auflagen möglich. Unter diesen Umständen ist es sehr schwierig, Veranstaltungen zu planen. Leider ist derzeit noch nicht sicher, ob und wann diese Restriktionen aufgehoben werden.

Aus diesem Grund hat Toni Reichenbach vom MSC Outsiders bekanntgegeben, dass das Rennen in Martfeld nicht stattfinden wird. Die Planung einer Rennveranstaltung erfordert einige Zeit Vorlauf.

Und da das Rennwochenende der Outsiders für den April geplant war, ist das Risiko, dass das Rennen kurzfristig abgesagt werden muss, nicht kalkulierbar.

Toni und sein Team bedauern sehr, dass sie diese Entscheidung treffen müssen und bitten um euer Verständnis.

Ob die weiteren Rennen der IGNW Serie ausgetragen werden können, davon wollen wir erst einmal ausgehen. Die Termine bleiben wie angekündigt bestehen.

Ich hoffe, dass wir dennoch interessante Rennwochenenden erleben dürfen und nicht wieder ein Jahr ein Jahr in Abstinenz leben müssen.

In diesem Sinne, bleibt gesund.

Euer Jochen und das gesamte IGNW – Team

Renntermin für 2022 stehen fest

Hallo Freunde des Stock-Car Sports!

Ein neues Jahr steht vor der Tür und die Teams der IGNW haben die Renntermine für 2022 festgelegt. Die Termine findet ihr an der gewohnten Stelle.

Da allerdings zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen kann, wie sich die Corona-Pandemie weiterentwickelt, können die Termine nur unter Vorbehalt genannt werden. Sobald sich Änderungen ergeben, könnt ihr sie auf dieser Seite finden, ich empfehle euch daher, öfter mal hier reinzuschauen.

Jetzt wollen wir nur hoffen, dass wir endlich wieder eine Rennsaison hinbekommen, ohne Auflagen, die eine Veranstaltung nahezu unmöglich machen. Aber, irgendwann müssen wir ja wieder zu einem einigermaßen normalen Leben zurückkommen.

Nun ja, jetzt haben wir erst mal wieder ein Ziel, wo wir drauf zuarbeiten können, den Rest werden wir auf uns zukommen lassen müssen.

Übrigens, die gesetzten Startnummern bleiben bestehen, ebenso die Rahmenausschreibung.

Jetzt wünsche ich euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und kommt gesund ins neue Jahr 2022.

Euer Jochen und das gesamte IGNW – Team

Der Weihnachtsmann……

…..war bei uns bereits letzte Woche unterwegs und hat an unsere Mitglieder über 100 Wintermützen verteilt.

Wir wünschen allen Freunden des Motorsports ein schönes Weihnachtsfest und hoffen sehr, dass wir in 2022 wieder mit euch Rennen fahren können!

Der Vorstand vom 

                           MSC Linsburg e.V.

Bangers Rennen in Emmen 25.09.2021

Nach der langen Corona-Pausenzeit war mal wieder ein Rennen in Emmen . Am 25.09.2021 fand in Emmen in der Niederlande ein  Bangers Racing statt .  Wie im Jahr 2016 und 2019  war auch der MSC Linsburg vor Ort , dieses mal nur als Zuschauer. Eine kleine Abordnung  vom Vorstand sowie zwei , drei Interessiert sind nach Emmen gefahren um sich dieses Rennen anzuschauen . Auch wenn der MSC dieses Jahr nicht mitgefahren ist , war der Tag dort ein voller und interssanter Moment!!

Und wir hoffen 2022 dort wieder auch einen oder zwei Fahrer zu stellen.


Hier ein paar Bilder vom Tag:

Trainingsrennen  auf dem Uhlenkörperring in Uelzen

Am vergangenen Wochenende  25. 09.2021 haben unsere Fahrerin Denise Kernein und unsere Fahrer Hauke Plumhoff und Gino Poremski die derzeitige rennfreie Zeit genutzt und waren mit ihren Fahrzeugen auf dem Uhlenkörperring in Uelzen zum testen von verschiedensten neuen Komponenten für die neue Rennzeit 2022

Hier ein paar Bilder vom Tag:

35 Jahre Stock-Car in Linsburg: Hitze, Beulen und heulende Motoren

HARKE-Serie „Historischer Freitag“: Stockcar-Rennwochenende fällt zum zweiten Mal coronabedingt aus

Brütende Hitze wie in der Sahara, Motorenlärm wie am Nürburgring gepaart mit dem Geruch von Benzin wie in einer Werkstatt – und das mitten im Kreis Nienburg. Trifft diese Kombination aufeinander, ist es mit großer Sicherheit Anfang August und der MSC Linsburg richtet sein alljährliches Autocross- und Stockcar-Rennwochenende aus. In diesem Jahr hätte die Traditionsveranstaltung ihren 35 Geburtstag gefeiert – doch coronabedingt musste der Verein, wie auch schon vor zwölf Monaten, die beliebte Veranstaltung absagen.

Seit eh und je begleitet auch die Tageszeitung DIE HARKE das Motorsportevent und berichtet von mutigen Überholmanövern, spektakulären Überschlägen, selbst zusammengeschweißten Autos und Tausenden Zuschauern am Rande der Strecke. Ein Rückblick in die Geschichte von dreieinhalb Jahrzehnten Stockcar-Rennen an der Mittelweser im Rahmen unserer Serie „Historischer Freitag“.

Vom Flyer zum ersten Rennen

Eines Tages, Anfang der 1980er Jahre, fiel Carsten Weiß ein Flyer in die Hände: „Altwagenrennen in Bohnhorst!“ Der heutige zweite Vorsitzende des MSC Linsburg war sofort angefixt und ging mit einem VW Variant 1600 erstmals auf die Piste. Das Motorsportfieber griff in Linsburg weiter um sich, im nächsten Jahr machte sich mit Fritz Kahle schon der zweite Rennfahrer auf den Weg in den Südkreis, sie wurden von Wolfgang Buckwitz und Kurt Engelbart begleitet. Kahle war damals noch 17 Jahre alt und benötigte die Unterschrift seiner Eltern, um überhaupt starten zu können, nach dem Rennen wurde das Auto noch auf dem Acker für 20 Mark an einen Schrotthändler verkauft.

Stau in Linsburg: Auch 1999 ging es beim Stockcar-Rennen des MSC extrem eng zu.

Im darauffolgenden Jahr kam Dieter Schacht mit einem 16er-Renault dazu, doch dessen Antriebswelle riss im Vorfeld des Rennens. Mangels Ersatzteilen wurde kurzerhand ein VW-Käfer nachgeholt und spontan zum Rennwagen umgebaut: Scheiben raus, fertig!

Mit diesen ereignisreichen Erlebnissen war der Grundstein gelegt, um schließlich einen eigenen Verein zu gründen: In der Gaststätte „Zur Post“ wurde 1985 der Verein offiziell ins Leben gerufen.

100 Zuschauer am Stöckser See

Nach der Vereinsgründung wurde die Idee des ersten eigenen Rennens forciert. Erstmals rund ging es 1986 auf einem Feld am Stöckser See – allerdings rein vereinsintern. Es wurde, wie damals üblich, in T-Shirt und kurzer Hose gefahren und es waren 15 Autos am Start.

Immer ein Zuschauermagnet: Die Stockcar-Rennen in Linsburg

Dazu gab es eine Bierbude und einen Grill, knapp 100 Zuschauer waren vor Ort, um sich das Spektakel anzusehen. Hinzu kamen noch ein paar Soldaten vom angrenzenden Übungsplatz, die ein Manöver durchführten und die vom Lärm und womöglich dem Geruch von Fassbier und Bratwurst magisch angezogen wurden. Auf der Piste fuhren Modellen wie ein VW Variant, Golf I oder Ford Taunus. Auf den Fahrersitzen saßen Teilnehmer wie Thorsten „Toto“ Hagedorn oder auch Dietrich „Kerni“ Kernein, die danach über Jahrzehnte dem aktiven Stock-Car-Sport treu bleiben sollten und es teilweise noch heute sind.

Das Zeitalter des Wachstums

Schon das zweite Rennen sollte ein Jahr später mit rund 60 Teilnehmern auch aus anderen Vereinen das erste Event deutlich übertreffen. Es wurde bereits in Klassen gestartet, wie es auf Veranstaltungen der Interessengemeinschaft Nord-West (Bohnhorst, Bramsche, Preußisch Oldendorf, Schnathorst) üblich war – und es gab sogar eine Frauenklasse.

1989: Der Stöckser Dietrich Kernein (links) erwischt mit seinem Ford Taunus den Ford des Oldendorfers Dirk Blanke und lässt ihn überschlagen.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, von da an war Stockcar in Linsburg ein fester Termin im Jahr – wie Schützenfest und Weihnachten. Auch hatte sich der noch junge Verein bewiesen, solch eine Veranstaltung stemmen zu können. Es wurde über die Aufnahme in die Meisterschaftsläufe der IGNW verhandelt, die wenig später auch erfolgte und bis heute besteht.

Aufgrund von steigender Geschwindigkeit und auch einiger schwererer Verletzungen, die unter anderem dazu führten, dass Bohnhorst kein Rennen mehr veranstaltet, rückte der Aspekt der Sicherheit immer mehr in den Fokus. Die ersten Überrollbügel mussten in die Autos eingebaut werden und wurden über die Jahre immer mehr zu Käfigen, die festen Kriterien entsprechen müssen. Auch der Seriengurt reichte nicht mehr aus, die Drei-Punkt-Gurte wurden Pflicht. Auch Dinge wie Wassertanks wurden verboten, Kühlsysteme und Tank mussten sicher sein.

2012: Ein Rennwagen kann einen Überschlag gerade noch abfangen –
spektakulär sieht es dennoch aus.

Auch die Autos wurden verändert und so kristallisierten sich ein paar Marken und Modelle heraus, die sich besonders gut für Stockcar-Rennen eigneten: Ford Taunus und Granada, Opel Kadett und Ascona. Die Fahrzeuge wurden nahezu unzerstörbar, weil immer mehr Rohre, Eisen und Bleche eingebaut und verschweißt wurden, was irgendwann in Stahlplatten gipfelte, die mit einem Schweißbrenner zugeschnitten werden mussten.

Das hatte zur Folge, dass die Autos schwerer wurden, worauf wieder mit mehr Leistung und Traktion reagiert werden musste. Es begann ein Wettrüsten, dem dann von der IGNW Einhalt geboten wurde. So wurden Zwillingsreifen, Igel-Profil und später auch die extremen Verstärkungen verboten.

Das Aussterben der Hecktriebler

Die 1990er-Jahre waren vor allem durch immer strengere Auflagen in Sachen Umweltschutz geprägt, die es den Vereinen bis heute immer schwerer machen, eine solche Veranstaltung durchzuführen. Aber auch im sportlichen Bereich fand eine kleine „Kulturrevolution“ statt, die Fronttriebler hielten Einzug in die Arenen Nordwestdeutschlands.

Männer wie Ralf „Ralle“ Behme entdeckten den Vorteil in den Kurven und entschieden sich zum Beispiel für den Ascona C mit dem 1,8-E-Motor. Von da an begann in den Klassen eins und zwei langsam das Aussterben der Hecktriebler.

Der MSC Linsburg war immer ein Verfechter des wieder maßvolleren Verstärkens und hat – um Widerstände in der IGNW zu brechen – eine zweite Rennserie ab 2005 ins Programm genommen. Die Norddeutsche Stockcar-Meisterschaft (NDM) war ein wenig anders aufgestellt und beschränkte vor allem das Schweißen nicht. Ziel war hierbei, als erster fünf Runden zu absolvieren und die anderen Fahrzeuge mit allen Mitteln daran zu hindern. Das versprach spannenden Motorsport mit reichlich Aktion auf der Piste.

Verbogene Kotflügel wurden auch schon 1989 spontan mit dem Vorschlaghammer korrigiert.

2005 und 2006 war das Linsburger Rennen somit eine Doppelveranstaltung mit noch mehr Fahrzeugen und sehenswerten Duellen auf der Strecke. Doch im Fahrerlager gab es auf beiden Seiten „Experten“, die jeweils für sich beanspruchten, „echtes“ Stockcar zu fahren. Als vonseiten der NDM gefordert wurde, der MSC müsse sich für eine Rennserie entscheiden, kehrten die Linsburger zu ihren Wurzeln zurück und blieben beim herkömmlichen Renn- und Klassenmodus.

Königsklasse vor dem Aussterben

Die vergangenen Jahre waren durch immer geringere Teilnehmerzahlen geprägt, die Königsklasse drei ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Auch die Anzahl von Linsburger Fahrer ist in der IGNW geringer geworden. Ein Grund könnte sein, dass sich der MSC seit ein paar Jahren mit WBAC-Motocross eine neue Rennserie auf die Veranstaltung geholt hat. Viele Fahrer sind vom Stockcar zum Autocross gewechselt – in der Hoffnung, nicht mehr so viel schrauben, schweißen, flexen und reparieren zu müssen. Die Zuschauerzahlen zeigen, dass die Rennserie gut angenommen wurde.

Fest zum Rennwochenende in Linsburg gehören neben der Action auf der Strecke die Aftershow-Partys auf dem Festzelt, die stets die Vereinskassen füllen und Großteile der Veranstaltung mitfinanzieren. So eine Feier wäre in diesem kaum möglich gewesen. Daher ist die Hoffnung im MSC-Lager groß, spätestens 2022 wieder an den Start gehen zu dürfen.

Seit 2012 steht auch ein jährliches Winterrennen im Kalender des MSC Linsburg, dass zuletzt aber ebenfalls coronabedingt ausfallen musste – vielleicht dröhnen aber immerhin in diesem Winter wieder die Motoren in der Samtgemeinde Mittelweser.

Bild und Text: „DIE HARKE“ Von Philipp Keßler

 Danke Tanken-Micha !!

Unter diesem Motto haben wir heute Abend unserem langjährigen Vereinstankwart Michael Walter und seiner Kerstin an Ihrem letzten Tag als Tankstellenpächter der Classic Tankstelle in Meinkingsburg mit einem Corona-konformen Autokorso verabschiedet!

Vielen Dank für eure Vereinstreue und alles Gute für die Zukunft!